Kurzinfos

Was bedeutet "Babili"?

"Babili" ist ein Wort auf Bambara und bedeutet "Brücke". Bambara ist eine weit verbreitete Sprache in Westafrika und Hauptverkehrssprache in Mali.

Wie entstand der Verein?

Wir, eine Gruppe jugendlicher Leute aus Österreich, unternahmen im Sommer 2007 eine Begegnungsreise nach Mali. Aus den Erfahrungen dieser Reise entstand in der Folge unser Verein Babili, der nun eine Brücke zwischen Österreich und Mali sein will.

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Was sind unsere Anliegen?

  • Aufbau und Vertiefung von Freundschaften zwischen den beiden Ländern
  • Unterstützung von Projekten der malischen Bevölkerung
  • Sensibilisierung der Menschen in Österreich für die Probleme und Anliegen, als auch für die kulturellen Reichtümer und sozialen Werte Malis

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19. Nov. 2025

18. Generalversammlung im November 2025

Schon seit 18 Jahren gibt es unseren Verein Babili und nun konnten wir dieses Jahr bei unserer 18. Generalversammlung auf viele gemeinsame Jahre dankbar zurück blicken. Es fühlte sich schon fast ein bisschen wie Erwachsenwerden an. Nach der Geburtsstunde unseres Vereins im Herbst 2007 folgten die Umsetzung der ersten Projekte, wie zum Beispiel eine Getreidebank in Perakuy oder ein Gartenprojekt in Bokuy. Die Sturm- und Drangphase fehlte auch bei uns nicht und war geprägt von Hinterfragen, Diskutieren und Grundsatzdiskussionen. So gelangten wir zu dem wichtigen Fundament unseren Vereins: die Idee für jedes finanzierte Projekt in Mali kommt direkt von den Menschen aus den Dörfern in Perakuy und Bokuy.

Mittlerweile haben wir an Routine gewonnen und Abläufe sind eingespielt, sodass wir uns dieses Jahr wieder ganz auf den Austausch mit unseren Projektpartner*innen und den Förder*innen konzentrieren konnten.

Am Samstagnachmittag erzählten uns Boniface aus Bokuy und Richard aus Perakuy in einer fast zwei-stündigen Videotelefonie von ihren Ideen für neue Projekte sowie von ihren derzeitigen Herausforderungen. Den Menschen im Dorf Bokuy ist der Bau von drei fehlenden Schulklassen ein ganz wichtiges Anliegen, um ihren Kindern Bildung ermöglichen zu können.

In Perakuy leben derzeit um die 150 Flüchtlinge aus Burkina Faso. Die Kinder der Flüchtlinge besuchen ihre Schulen und die Bauern aus dem Dorf teilen ihre Felder mit den Flüchtlingen, damit sie etwas zu essen haben. Wir sind sehr beeindruckt von der Großzügigkeit und Herzlichkeit unserer Freunde aus Mali und können viel von ihnen lernen.

Besonders an der diesjährigen Generalversammlung war die Unterstützung von zwei jungen Musiker*innen bei der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes am Sonntag. Es war schön zu sehen, wie sich auch junge Menschen immer wieder für die Menschen in Mali einsetzen.

Am Sonntagvormittag tauschten wir uns mit unseren fördernden Mitglieder aus und sammelten neue Ideen, um den Schulbau in Bokuy und weitere Projekte finanzieren zu können.

Voller Dankbarkeit für diese so bereichernde Freundschaft mit den Menschen in Mali und der zahlreichen Unterstützung von vielen engagierten Menschen in Österreich starten wir jetzt wieder motiviert in ein nächstes Babili-Jahr.

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